Von Muffins, Mooren & Buchweizenpfannkuchen

Nach einer ca. zweistündigen Busfahrt sind wir an unserer ersten Station angekommen: Firma Gramoflor in Vechta. Als erstes wurde uns die Firma in einem interessanten Vortrag von Frau Gramann persönlich vorgestellt. Bei kleinen Getränken und leckeren Blaubeer-/ Schokomuffins erfuhren wir viel über die nachhaltigen Ziele des Unternehmens.

Renaturierung neben Abtorfung

Zum einen baut Gramoflor in den Moorgebieten Torf für die Herstellung von Pflanzerde – speziell für den gewerblichen Bedarf – ab, zum anderen setzt sie sich aktiv für die Renaturierung dieser Moore ein. So werden lediglich Moorflächen, die zuvor bereits landwirtschaftlich genutzt wurden, abgetorft. Anders als in der Branche weitläufig üblich wird nicht zunächst die gesamte Fläche über viele Jahrzehnte abgetorft und dann renaturiert, sondern es wird in einem Streifenverfahren gearbeitet. Dabei findet auf einer großen Fläche parallel Abbau und Renaturierung statt. Bei der darauffolgenden Führung haben wir uns das Abtorfungsgebiet und die Renaturierungszonen angeschaut. Im Anschluss daran konnten wir in die Produktions- und Forschungsbereiche eintauchen, in denen die Firma versucht aus nachwachsenden Rohstoffen einen Torfersatz zu entwickeln.

In unserer zweiten Station Goldenstedt, die nur wenige Kilometer Busfahrt von Vechta entfernt liegt, besuchten wir „Das Haus im Moor“, wo es als mittägliche Stärkung Buchweizenpfannkuchen gab. Doch weder vom Aussehen noch vom Geschmack glichen diese den uns bekannten Eierpfannkuchen und kamen dementsprechend auch mehr oder weniger gut bei uns an. 😉 Vor allem einige Vegetarier waren etwas entsetzt, als sie erfuhren, dass in den Pfannkuchen auch etwas Speck zu finden war…

Zu Besuch bei Gramoflor

Den weiteren Verlauf des Tages könnt ihr im Bericht „Die Moorbahnfahrt – ein wackeliges Erlebnis“ nachlesen.

 

von Luisa und Jessica

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